Netzwerkidee

Der Materialeinsatz heutiger Produktionen bildet mit ca. 50 % den größten Kostenanteil. Moderne Instandhaltungs- wie auch Recycling-Konzepte zielen deshalb darauf ab, den Produktlebenszyklus zu verlängern sowie kreislauforientiert- und optimiert zu gestalten, um den Primärressourceneinsatz zu verringern und so effektiv Kostenvorteile zu generieren.

Wiederaufarbeitungskonzepte (Remanufacturing) zielen auf einen erneuten funktionsbezogenen bzw. -erhaltenden Einsatz der Produkte, Bauteile oder Baugruppen nach einer Aufarbeitung. Fertigungs-, ressourcen- und investitionsintensive Bauteile und Produkte sind besonders für den Remanufacturing-Prozess prädestiniert. Produkte des Maschinen- und Anlagenbaus versprechen deshalb großes Potenzial.

Prozess zur industriellen Aufarbeitung von gebrauchten Betrachtungseinheiten (Bauteilen, Komponenten, Maschinen) mit dem Ziel, diese mit den Eigenschaften einer gleichartigen neuen Betrachtungseinheit einer erneuten Nutzung zuzuführen.

Ein industriell und professionell wiederaufgearbeitetes Produkt:

  • erfüllt die gleiche Funktion wie das Original-Produkt
  • wird auf Basis eines bestehenden Produkts gefertigt (Altprodukt)
  • verwendet standardisierte industrielle Prozesse
  • erfüllt die verschiedenen technischen Spezifikationen
  • besitzt eine identische Gewährleistung wie ein Neuprodukt, identifiziert das Bauteil eindeutig als Remanprodukt

Einordnung in den Produktlebenszyklus

Einordnung in den Produktlebenszyklus